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Oliver Antpöhler-Zwiernik

Listenplatz 1

❤️✊Oliver Antpöhler-Zwiernik, 37 Jahre
Bankangestellter
Fraktionsvorsitz DIE LINKE-PARTEI. seit 2019
Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE RLP, Vorsitzender Kommunalpolitisches Forum RLP (KoPoFo)
Mitglied: ver.di, queere Vereine, Bundeskommission politische Bildung, Orga CSD-DEMO Koblenz

Meine Kernthemen:

👉Soziales und Antikapitalismus
Für mich bedeutet sozial zu denken und zu handeln ein Verständnis dafür zu haben, dass es in der Welt Ausbeutung gibt. Das fängt dort an, wo Konzerne in Koblenz Gemeinschaftsgärten für ein Hotel verdrängen und geht da weiter, wo bezahlbarer Wohnraum für teure Penthäuser weichen muss.

👉Queerpolitik und Antifaschismus
Sich frei zu entwickeln und selbstbestimmt leben zu können, funktioniert nur, wenn der eigene Lebensraum nicht von anderen bedroht wird. Um für eine diskriminierungfreie Gesellschaft einzustehen, ist aktiver Antifaschismus wichtig. Ich lebe nach diesen Werten und halte anderen Parteien ihre fehlende Moral vor.

👉Gesundheit und Armutsbekämpfung
Nicht das Ehrenamt stärken, sondern erkennen, wo der Staat versagt, ist mir wichtig. Sei es in der lückenhaften Gesundheitsversorgung oder in der Obdachlosenhilfe. Dass es die Tafel oder Medinetz geben muss, sollte kritisiert werden, auch wenn die vielen tollen Menschen fantastische Arbeit leisten. Wir legen uns mit den Mächtigen an, die daran verdienen.

Loriana Metzger

Listenplatz 2

Loriana Metzger, 40 Jahre
Erziehungswissenschaftlerin, Doktorandin an der Uni Wuppertal 
Online-Campaignerin LGS Die Linke Rheinland-Pfalz, Mainz
Mit 6 Jahren aus Kasachstan nach Deutschland migriert, in Koblenz bei der „Seebrücke“ aktiv

Meine Kernthemen:

Migration & Flucht
Ich stehe für eine solidarische Einwanderungsgesellschaft ein, sie ist Grundlage jeder Demokratie. Migration wird in Zukunft nicht ab-, sondern zunehmen, daher ist es wichtig Einwanderung aktiv zu gestalten, z.B. indem das Integrationsamt besser finanziell ausgestattet wird und Asylverfahren vereinfacht werden. Wir wollen nicht Geflüchtete, sondern Fluchtursachen bekämpfen, dazu gehört z.B. der Einsatz für faire globale Handelsbeziehungen. Mit uns wird es niemals eine Bezahlkarte oder Zwangsarbeit für Geflüchtete geben, den beides ist menschenverachtend.

Feminismus, Awareness & Gleichstellung
Weniger als rin Drittel der Stadträt*innen in Koblenz sind weiblich – das ist ein Problem. Feministische Perspektiven können nur dann in die Kommunalpolitik eingehen, wenn auch Flinta*/Frauen* gleichberechtigt mitwirken können und wir uns gemeinsam gegen Sexismus und Queerfeindlichkeit stellen – dafür setze ich mich mit aller Kraft ein.

Armutsbekämpfung
10 % der Menschen in Deutschland sind arm trotz Erwerbstätigkeit. Viele müssen mehrere Jobs übernehmen, um über die Runden zu kommen. Jedes 5. Kind in Deutschland wächst in Armut auf. Zugleich werden die Milliardäre immer reicher (das zeigt z.B. der Oxfam-Bericht 2024). Das ist nicht gerecht! Wir müssen umverteilen, z.B. mit einer Vermögenssteuer. Für Armut muss sich die Gesellschaft schämen, nicht die Armen!

Statt auszugrenzen und Angst zu verbreiten, sollten wir einander die Hände reichen: Teilen statt spalten!
 

Daniel Steinhauser

Listenplatz 3

Daniel Steinhauser, 28 Jahre, Koblenz-Karthause
Student, Soziologie und Geschichte, Uni Koblenz
Geschäftsführer, Die LINKE-PARTEI. Stadtratsfraktion

Meine Kernthemen:

✏️Studierende in Koblenz
13.000-14.000 Menschen studieren in Koblenz an drei verschiedenen Hochschulen. Ich will dieser großen Zahl an vor allem jungen Menschen endlich eine wichtige Stimme geben und damit eine größere Partizipation ermöglichen. Wir Studierende sind genauso Teil dieser Stadt wie alle anderen auch. Deshalb fordere ich die Einführung eines Studierendenbeirats, damit uns Studierenden endlich zugehört wird und Koblenz eine echte Studierendenstadt werden kann.

🏘️Wohnen
Statt sozialen Wohnbau und damit bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, werden in Koblenz neue Hotels gebaut. Wir müssen Gentrifizierung (soziale Verdrängung) verhindern. Es braucht keine neuen Wohnungen für Reiche in bester Lage, sondern bezahlbaren Wohnraum für alle! Ich glaube nicht an das ideologische Märchen von privaten Investoren, die Wohnraum schaffen, sondern an eine starke Wohnbaugesellschaft in Koblenz. Der Garten Herlet ist dabei das beste Beispiel, was in Koblenz alles falsch läuft.

✊Antifaschismus
Rechte bis ultrarechte Kräfte stellen eine Gefahr für uns alle und für die Demokratie dar. Wir müssen zivilgesellschaftliches, antifaschistisches Engagement stärken und klare Kante gegen Rechts zeigen. Das bedeutet auch in Themen wie Migration nicht nach Rechts zu rücken, sondern weiter für Menschenrechte zu kämpfen. Nur durch ein solidarisches Miteinander können wir die Spaltung unserer Gesellschaft verhindern. Wir sollten nicht nach unten treten oder unsere Ellbogen ausfahren, sondern gemeinsam an Lösungen für unsere Probleme arbeiten.

Annette Vollmar

Listenplatz 4

•Annette Vollmar

•50 Jahre alt, Lehrerin für Deutsch und Bildende Kunst am Megina-Gymnasium in Mayen, seit mehreren Jahren Parteimitglied und politisch aktiv 

•Mitglied im GEW-Landesvorstandsteam „Migration, Diversity und Antidiskriminierung“ und in der Fachgruppe Gymnasium

Meine Kernthemen: 

✊Antifaschistische Arbeit

Rechten Tendenzen darf kein Raum geboten werden! 

Solidarität darf nicht bei einer Landesgrenze aufhören: Der Antrag, dass Koblenz „sicherer Hafen“ wird, muss wieder aufgegriffen und ergänzt werden. 

Schule muss außerdem ihrer im Schulgesetz §1 festgehaltenen Aufgabe gerecht werden, zu einer „Anerkennung ethischer Normen“ zu erziehen und zur „Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund“ beizutragen.

🌻Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Das stumpfe „Weiter-so“, das viele Menschen leben, ist angesichts von bereits spürbaren, menschengemachten Naturkatastrophen unangebracht. Wenn wir jetzt nicht ALLES tun, um unsere Umwelt zu retten, wird es für nachfolgende Generationen keine Zukunft geben! 

🫂Gerechtigkeit 

Das Auseinanderreißen der Schere zwischen Arm und Reich hat auch Auswirkung auf die Erziehung und Bildung junger Menschen. Wenn auch in den kommenden Jahren der Bildungsbereich so wenig Interesse und finanzielle Mittel erhält wie bisher, wird Deutschland endgültig den Anschluss an internationale Standards verlieren, was gerechte Bildungschancen betrifft, aber auch in Bezug auf das Bildungsniveau an sich. 

💥Menschen schauen dabei zu, wie andere im Mittelmeer ertrinken, Klimakatastrophen bringen Familien zur Verzweiflung, Bildungsnotstand grassiert – eine starke LINKE wird dringend gebraucht! Denn keine andere Partei hat zurzeit den Mut, den Idealismus und die Ideen, die es bräuchte, um die notwendige Kehrtwende hin zu einer wirklich sozialen und ökologischen Politik einzuläuten!!💥

Sebastian Dohn

Listenplatz 5

Sebastian Dohn, Listenplatz 5

• 28 Jahre alt, Gewerkschaftssekretär, seit mehreren Jahren Parteimitglied und im Vorstand des Bezirksverband aktiv
• Mitglied in der Gewerkschaft ver.di, Karnevalsverein, Sportverein, GUV/FAKULTA

Meine Kernthemen:

✊Arbeit und Wirtschaft

Eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für ein lebenswertes Koblenz. Ich setze mich dafür ein, dass lokale Unternehmen gefördert und sichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sind für mich keine Verhandlungsmasse, sondern Grundvoraussetzung. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Stadt wirtschaftlich wächst und niemand zurückgelassen wird.

🫂Soziale Gerechtigkeit

Jeder Mensch hat das Recht auf ein würdevolles Leben. Daher kämpfe ich für eine gerechte Verteilung der Ressourcen und gleiche Chancen für alle. Ob bezahlbarer Wohnraum, eine gut ausgebaute Bildungsinfrastruktur oder eine soziale Absicherung – es ist Zeit, dass wir zusammenstehen und soziale Ungleichheit aktiv bekämpfen.

🌼Klimaschutz
Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Auch auf kommunaler Ebene müssen wir unseren Beitrag leisten, um die Umwelt zu schützen und die Lebensqualität in Koblenz zu erhalten. Ich setze mich für nachhaltige Stadtentwicklung, den Ausbau erneuerbarer Energien und eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein. Nur so können wir Koblenz zukunftsfähig und lebenswert gestalten.

🔥Gemeinsam können wir viel bewegen. Lassen Sie uns die Zukunft von Koblenz sozial gerechter, wirtschaftlich stabiler und ökologisch nachhaltiger gestalten.
 

Ursula Rosenbaum

Listenplatz 6

Ursula Rosenbaum, 81 Jahre, Rentnerin, Mitglied der Partei DIE LINKE seit 2018,
VVN - Mitglied und Helferin bei die Tafel.

Schwerpunktthema:
Antisemitismus, Antifaschismus, Antirassismus.

Artikel 1 des Grundgesetzes: die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Artikel prägt meinen Umgang mit den Menschen, denen ich begegne - ganz gleich, woher er kommt, welche Kultur ihn geprägt hat, welche Bildung und Beruf er hat und welcher Religion er angehört, welche Lebensweise er bevorzugt . Mir ist es wichtig, jedem Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.

Armut ,Wohnungsnot, Obdachlose:
Die Zahl der von Armut betroffenen Menschen in Deutschland ist in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Viele Frauen - vor allem alleinerziehende Mütter müssen Halbtagsjobs oder Leiharbeit verrichten. Aber auch viele Vollerwerbstätige verdienen nicht das was, sie zum Lebensunterhalt brauchen. Die Mieten verschlingen oft mehr als 40% des Nettolohns - und das ohne die Nebenkosten. Da trifft es auch häufig Rentnerinnen, die sich dann bei der Tafel anstellen, um über die Runden zu kommen. Andererseits werden die Reichen immer reicher und es gibt viele Firmen die gerade in der Corona - Zeit Übergewinne gemacht haben. Da gilt für mich der Grundsatz: solidarisch sein und teilen. Junge Familien, aber auch Rentner innen können sich die steigenden Mieten einfach nicht mehr leisten und der soziale Wohnungsbau hinkt ständig hinterher.
Zur Zeit gibt es mehr als 500 wohnungslose Menschen in Koblenz. Mindestens 50 Menschen leben und schlafen tagtäglich auf der Straße weil es nicht mehr Übernachtungsmöglichkeiten von der Stadt gibt. Hier muss unbedingt nachgeholfen werden, denn auch für diese Menschen ist die Stadt/ Kommune zuständig.
Seit mehr als 40 Jahren bin ich aktiv privat und ehrenamtlich tätig bei Geflüchteten, alten Menschen, Behinderten und Bedürftigen.
Mir ist es wichtig zu helfen und diese Menschen nicht alleine zu lassen. Das ist mit ein Grund, weshalb ich 2018 in die Linke eingetreten bin. Sie verkörpert das, was ich unter Solidarität und Menschenrechten verstehe. Reichen wir einander die Hand und begegnen wir jedem Menschen auf Augenhöhe.

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